Poison Pill Plans - Abwehrstrategien gegen feindliche Übernahmen
Kategorien: Sondersituation
Ein "Poison Pill Plan" ist eine Abwehrstrategie, die von Unternehmen eingesetzt wird, um feindliche Übernahmen abzuwehren. Diese wird auch als "Aktionärsrechteplan" bezeichnet. Das Ziel eines Poison Pill Plans besteht darin, das Zielunternehmen weniger attraktiv oder teurer zu machen, um dem Management des Unternehmens mehr Zeit zur Reaktion auf einen feindlichen Übernahmeversuch zu geben.
So funktioniert ein typischer Poison Pill Plan:
1. Auslösendes Ereignis: Der Poison Pill Plan wird in der Regel aktiviert, wenn ein feindlicher Erwerber einen bestimmten Prozentsatz der Aktien des Zielunternehmens anhäuft (bekannt als Trigger-Schwelle). Diese Schwelle wird normalerweise auf einem Niveau festgelegt, das über dem normalen Handelsvolumen liegt, um eine schnelle Übernahme zu verhindern.
2. Aktionärsrechte: Sobald ausgelöst, gewährt der Poison Pill Plan den bestehenden Aktionären (außer der erwerbenden Partei) bestimmte Rechte, ...